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Statuten Funeras

ART. 1
Es wird ein Verein mit dem Namen „FUNERAS“ gegründet.

ART. 2
Der Verein "FUNERAS", eine Organisation zur Förderung des Gemeinwesens gemäß italienischem Gesetz Nr. 383 vom 7. Dezember 2000, hat folgende Zwecke:
a)      er garantiert die Feuerbestattung der Leichname der Mitglieder, die unter Einsatz modernster Technologie durchgeführt wird.
b)      er fördert den Brauch der Feuerbestattung der Leichname mit folgenden Mitteln:

  1. er kämpft gegen alle Vorurteile, die gegen die schnelleren und wirtschaftlicheren Verfahren bestehen, mit denen der Leichnam eingeäschert wird und bei denen nur unschädliche und inerte Aschen entstehen, die den Vorschriften für den Gesundheitsschutz entsprechen.
  2. er fördert mit Veröffentlichungen und Konferenzen den Brauch der Feuerbestattung.

ART. 3
Die Kosten für die Feuerbestattung gehen zu Lasten des Mitglieds nach Vorgabe der maßgeblichen regionalen bzw. Landes – Bestimmungen.

ART. 4
Alle Personen, Männer und Frauen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, können Mitglied werden. Für Minderjährige ist die Zustimmung des Vormundes erforderlich. Die Mitglieder verpflichten sich, das Vereinsstatut anzuerkennen und die entsprechenden Vorschriften zu beachten.

ART. 5
Die Aufnahme des Mitglieds macht das Einreichen eines schriftlichen Antrages beim Vorstand erforderlich. Dem Antrag muss eine Kopie des Personalausweises beigelegt werden. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme der Mitglieder, wenn der Antrag abgelehnt wird, muss die Entscheidung begründet sein.

ART. 6
Alle Mitglieder haben das Recht, an den Versammlungen teilzunehmen, über die verschiedenen Tagesordnungspunkte abzustimmen und sich zur Wahl für die verschiedenen Ämter des Vereins aufstellen und wählen zu lassen.

ART. 7
Die Mitgliedsbeiträge werden von der Vollversammlung festgesetzt und müssen mit der vom Vorstand festgelegten Zahlungsweise im Sekretariat bezahlt werden. Wer freiwillig auf die Mitgliedschaft verzichtet, hat kein Anrecht auf die Rückerstattung der bezahlten Beträge, die auf den Verein übertragen werden.

ART. 8
Mitglieder, die in zwei aufeinander folgenden Jahren den von der Mitgliederversammlung festgelegten jährlichen Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt haben, können von der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden.

ART. 9
Die Einkünfte des Vereins setzen sich zusammen aus:
-          Überschüssen, Einnahmen, Nachlässen und Schenkungen.
Die oben genannten Einkünfte dürfen nur für die Umsetzung der Vereinsziele verwendet werden.
Es ist dem Verein untersagt, direkt oder indirekt Gewinne, Verwaltungsüberschüsse sowie Rücklagen, Reserven oder Kapitalanteile voll oder auch nur teilweise, zu verteilen.
Die Mittel des Vereines sowie etwaige Gewinne oder Verwaltungsüberschüsse müssen für die Realisierung der satzungsmäßigen Zwecke oder für damit direkt verbundene Zielsetzung verwendet werden.

ART. 10
Der Vorstand muss die verfügbaren Geldmittel bei einem Kreditinstitut hinterlegen.

ART. 11
Der Verein hat folgende Organe:
a)      Mitgliederversammlung
b)      Vorstand
c)       Organ der fachlichen und verwaltungstechnischen Beratung, falls ernannt.

ART. 12
Es gibt ordentliche und außerordentliche Hauptversammlungen der Mitglieder.
Die ordentliche Versammlung muss mindestens einmal pro Jahr zur Verabschiedung der Bilanzen innerhalb 4 Monaten ab Geschäftsjahresende einberufen werden.
Die außerordentliche Versammlung wird einberufen, wenn die Notwendigkeit dazu gemäß Art. 14 besteht, sowie aus schwerwiegenden und außerordentlichen Gründen nach Dafürhalten des Vorstands.
Die Versammlung muss auch immer einberufen werden, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder mit begründeten Antrag es verlangen.

ART. 13
Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Vorstandsvorsitzende und, in dessen Abwesenheit, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende. In Abwesenheit des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden führt das von der Versammlung vorgeschlagene und ernannte Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Die Versammlung beschließt bei ordentlicher Einberufung:
-          die Wahl vom Vorstand und vom Organ zur fachlichen und verwaltungstechnischen Beratung.
-          die Verabschiedung von Abschlussbilanz und Budget;
-          die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages.
Sie beschließt auch über die Annahme von Schenkungen und Hinterlassenschaften, welche mit Verpflichtungen für den Verein verbunden sind.
Die Versammlung beschließt bei außerordentlicher Einberufung:
-          die Änderungen des Statuts.
-          die Auflösung und Liquidierung des Vereins.
-          die Ernennung der Liquidatoren.
-          die Zuweisung vom Vermögen nach allgemeiner Liquidation der Güter.

ART. 14
Die Versammlung wird vom Vorsitzenden durch einen entsprechenden Aushang im Sitz des Vereins mindestens 15 Tage vor dem festgelegten Termin einberufen und ggf. durch weitere Maßnahmen, die der Vorsitzende für notwendig hält.
Der oben genannten Aushang muss die Tagesordnung enthalten, über die beschlossen wird, sowie das Datum einer eventuellen zweiten Einberufung, die nicht am gleichen Tag wie die erste Einberufung stattfinden kann.

ART. 15
Die ordentlichen und außerordentlichen Hauptversammlungen sind in erster Einberufung beschlussfähig zusammengekommen, wenn mindestens die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
In zweiter Einberufung sind sie unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder ordnungsmäßig zusammengekommen und zur Beschlussfassung zu jedem Punkt der Tageordnung berechtigt.
Die Beschlussfassung erfolgt durch Stimme der Mehrheit der Anwesenden.
Die Abstimmung erfolgt per Handzeichen und muss durch Gegenprobe geprüft werden.
Für die Beschlüsse betreffend die Auflösung des Vereins sowie die Zuweisung des Vereinsvermögens ist jedoch die Mehrheit vom Art. 21 letzter Absatz ZGB erforderlich.

ART. 16
Die Mitglieder können sich mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen. Jedes Mitglied kann bis 3 Vollmachten vorlegen.

ART. 17
Der Vorstand setzt sich aus mindestens vier und höchstens elf Mitgliedern zusammen. Die Mitglieder werden gemäß Art. 12 und wie in Art. 15 vorgeschrieben ernannt.

Die gewählten Vorstandsmitglieder wählen unter sich:
-          einen Vorsitzenden
-          einen stellvertretenden Vorsitzenden
-          einen Schatzmeister
-          einen Schriftführer
Alle Ämter sind ohne Vergütung.

ART. 18
Der Vorstand bleibt fünf Jahre im Amt.
Er kommt mindestens alle drei Monate zusammen. Die Termine werden vom Vorstand selbst festgelegt. In dringenden Fällen oder bei Bedarf kann der Vorstand außerdem auf Vorschlag des Vorsitzenden oder eines anderen Vorstandsmitgliedes auch außerkalendarisch zusammenkommen.
Der Schriftführer bereitet die Tagesordnung vom Vorstand und eventuelle Unterlagen vor, die jedem Vorstandsmitglied ausgehändigt werden, und führt bei den Versammlungen Protokoll. Das Protokoll muss vom Vorsitzenden des Vorstands und vom Schriftführer unterzeichnet werden.

ART. 19
Aufgaben des Vorstands:
-          Verwaltung des Vermögens.
-          Beschlussfassung zur Annahme von Hinterlassenschaften und Schenkungen.
-          Erstellen der Abschlussbilanzen und Budgets.
-          Vorschläge zur Änderungen vom Vereinsstatut.
-          Vorschlag des Mitgliedsbeitrages
-          Alle Aufgaben, die nicht der Hauptversammlung vorbehalten sind, werden vom Vorstand ausgeübt.

ART. 20
Der Vorstandsvorsitzende ist unterschriftsberechtigt und der gesetzliche Vertreter des Vereins. Er beruft den Vorstand ein und vertritt den Verein vor Gericht gegenüber Dritten.
Im Falle seiner Verhinderung steht die gesetzliche Vertretung dem stellvertretenden Vorsitzenden zu.

ART. 21
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende unterstützt den Vorstandsvorsitzenden bei seinen Aufgaben und übernimmt in dessen Abwesenheit seine Aufgaben.

ART. 22
Der Schriftführer erstellt die Protokolle vom Vorstand und zeichnet alle öffentlichen und privaten Schriftstücke gegen.

ART. 23
Der Schatzmeister überwacht die Ausgaben. Die eingegangenen Beträge müssen bei den vom Vorstand gewählten Kreditinstituten hinterlegt werden. Der Schatzmeister ist persönlich für diese Beträge haftbar.

ART. 24
Der Vorstand kommt immer dann zusammen, wenn der Vorstandsvorsitzende oder ein anderes Vorstandsmitglied dies für notwendig hält, in jedem Fall aber alle drei Monate mit einer Ankündigungsfrist von acht Tagen. In Abwesenheit des Vorstandsvorsitzenden führt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende den Vorsitz. Wenn auch dieser abwesend ist, führt das älteste Vorstandsmitglied den Vorsitz. Die vom Vorstand gefassten Beschlüsse sind nur dann rechtskräftig, wenn die Mehrheit der amtierenden Vorstandsmitglieder für den Beschluss gestimmt hat. Alle Beschlüsse des Vorstands müssen protokolliert und das Protokoll vom Vorstandsvorsitzenden und vom Schriftführer oder dessen Stellvertreter unterzeichnet werden. Die Abstimmung erfolgt per Handzeichen.

ART. 25
Vorstandsmitglieder, die zwei Mal hintereinander ohne gerechtfertigten Grund nicht bei der Versammlung vom Vorstand erscheinen, verfallen automatisch von ihrem Amt und werden durch den ersten nichtgewählten Kandidaten ersetzt, der nicht in den Vorstand gewählt wurde. Falls es keine Liste gibt, wird das neue Mitglied vom Vorstand unter den Mitgliedern des Vereins gewählt. Auf die gleiche Weise werden Vorstandsmitglieder ersetzt, die aus anderen Gründen ausgeschieden sind. Diese bleiben dann für die ursprüngliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds in Amt, ausgenommen dass, die Mitgliederversammlung sie nicht bestätigt und ersetzt.

ART. 26
Das Organ der fachlichen und verwaltungstechnischen Beratung besteht aus drei Mitgliedern und zwei stellvertretenden Mitgliedern, die von der Versammlung für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt werden.
Sollte einer der fachlich-verwaltungstechnischen Berater aus welchem Grund auch immer ausscheiden, wird er durch den ersten nichtgewählten Kandidaten ersetzt, der bei der letzten Wahl die meisten Stimmen hatte oder falls es keinen gibt welcher mehrheitlich von den anderen Mitgliedern gewählt wird, wobei die Entscheidung vom Vorstand bestätigt werden muss.
Die Ersatzmitglieder bleiben dann für die ursprüngliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds in Amt, ausgenommen dass, die Mitgliederversammlung sie nicht bestätigt und ersetzt.

ART. 27
Aufgabe des Organs der fachlichen und verwaltungstechnischen Beratung ist die Überwachung der Beachtung des Statuts. Die Berater sind berechtigt, alle Schriftstücke und Unterlagen des Vereins einzusehen, wenn sie dies für notwendig halten. Die durchgeführten Kontrollen müssen protokolliert werden. Die Berater sind berechtigt ohne Stimmrecht an den Versammlungen des Vorstands teilzunehmen.

ART. 28
Der Verein kann nur durch Beschluss der Versammlung aufgelöst werden, vorausgesetzt, es wird die Mehrheit laut Art. 21 letzter Absatz ZGB erreicht.

ART. 29
Sollte der Verein aufgelöst werden, werden die verbliebenen Geldmittel entsprechend der Beschlüsse der Mitglieder verteilt, die bei der Versammlung anwesend sind, wobei die Geldmittel ausschließlich ähnlichen Verbänden und Organisationen zukommen dürfen.

ART. 30
Das Geschäftsjahr des Vereins läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember jeden Jahres.

ART. 31
Für alles, was nicht ausdrücklich im vorliegenden Statut genannt ist, gelten die maßgeblichen gesetzlichen und steuerrechtlichen Bestimmungen über die Vereine.

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