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Der Kremationsvorgang

Heute ist es so, dass der Leichnam im Sarg im Krematorium verbrannt wird; hierbei sind in Südtirol ausschließlich unbehandelte Särge zugelassen. Dem Sarg wird ein Schamottstein mit einer Nummer beigelegt, sodass eine eindeutige Zuordnung der Asche gewährleistet wird; auch sind die Kremationsöfen nur auf einen Sarg ausgelegt, sodass nicht zwei Särge gleichzeitig in einem Ofen verbrannt werden können. Der Sarg entzündet sich im Kremationsofen durch die hohe Temperatur von selbst, denn die Kremierung erfolgt bei ca. 1.200 °C und am Ende einer Kremation verbleiben nur die mineralischen Knochenbestandteile des Körpers. Insgesamt dauert ein Kremationsvorgang in der Regel ca. 90 Minuten und am Ende dieses Vorganges bleibt die Asche, welche ca. 5% des ursprünglichen Körpergewichtes beträgt, übrig.

Am Ende eines jeden Kremationsvorganges werden die verbleibenden Überreste in einem Mahlgang gemahlen und zerkleinert; erst dann wird die Asche in die entsprechende Aschekapsel gefüllt.

Generell ist bei einer Kremation zu beachten, dass in Südtirol neben der Pflicht unbehandelte Särge zu benutzen, vor einer Kremierung Herzschrittmacher entfernt werden müssen, da die darin enthaltene Batterie wegen ihrer Explosionsgefahr den Kremationsofen beschädigen könnte.

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